Wunderschönes Thailand. Was muss man wissen? Wie reist man richtig und welche Orte sollte man besuchen?
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Язык: Русский
Год издания: 2026
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Touristen sind hier Gäste. Und wie in jedem Zuhause ist es wichtig, sich nicht wie Gastgeber zu verhalten, sondern denjenigen Respekt zu erweisen, die hier spirituell „leben“. Diese einfachen Regeln helfen nicht nur, Peinlichkeiten zu vermeiden, sondern auch, die Atmosphäre der Tempel wirklich zu erleben.

Schuhe – immer ausziehen

Die erste und vielleicht offensichtlichste Regel:


Vor dem Betreten eines geschlossenen Tempelgeländes müssen die Schuhe ausgezogen werden.

Dies gilt sowohl für die Haupthalle (Bota) als auch für die Nebenhallen. Schuhe werden an der Treppe oder auf einem speziellen Regal abgestellt. Manchmal erhält man eine Tasche, um die Schuhe mitzunehmen. Im Tempel gelten die Füße als der niedrigste Teil des Körpers, als Symbol des Irdischen und Unreinen – und es ist verboten, sie mit hineinzubringen.

Tipp:

· Tragen Sie Schuhe, die sich leicht an- und ausziehen lassen – ohne komplizierte Verschlüsse.

· Socken sind erlaubt, barfußgehen ist auch erlaubt, Hauptsache aber die Schuhe bleiben draußen.

· Berühre nicht die Schuhe anderer Leute und stelle deine Schuhe nicht auf die Schuhe anderer.

Kleidung ist Ausdruck von Bescheidenheit, nicht von Mode.

Auch bei Hitze ist im Tempel angemessene Kleidung erforderlich. Freie Schultern, kurze Shorts und ärmellose Oberteile sind unangebracht. An manchen Orten (zum Beispiel im Tempel des Smaragd-Buddha in Bangkok) wird Ihnen der Zutritt verweigert, wenn Sie gegen die Kleiderordnung verstoßen.

Mindestvoraussetzungen für den Tempelbesuch:

· Schultern bedeckt (T-Shirt oder Hemd)

· Die Knie sind bedeckt (lange Hose, Rock, der unterhalb des Knies endet).

· Keine tiefen Ausschnitte, transparenten Stoffe oder Slogans auf der Kleidung

· In den Gotteshäusern sind Hüte und Brillen nicht gestattet.

Falls Sie unvorbereitet sind, können Sie sich am Eingang oft einen leichten Schal oder Umhang ausleihen oder mieten. Das ist keine Formalität. Angemessene Kleidung zeigt, dass Sie nicht nur zum Fotografieren da sind, sondern den heiligen Ort respektieren.

Fotografieren ist erlaubt, aber nicht überall.

Man darf in den Tempeln fotografieren.nicht immerDies ist auf dem Gelände in der Regel erlaubt, jedoch innerhalb der Haupthalle -einfach kein Blitz und kein Rauschenund nicht in jedem Tempel.

Besonderheiten:

· Fotografieren Sie Mönche niemals ohne deren Erlaubnis.Das gilt als unhöflich.

· Machen Sie keine Selfies vor einer Buddha-Statue, bei denen Sie die Zunge herausstrecken, Gesten machen oder Posen einnehmen.Selbst wenn es nur ein Scherz ist, könnten Thailänder es als schwere Beleidigung auffassen.

· Bitte steigen Sie nicht auf den Sockel der Statue, um daneben Fotos zu machen.Es ist ein Tabu.

· Selfie-Sticks und Drohnenim Tempelkomplex unangemessen, insbesondere in Anwesenheit von Pilgern.

So macht man es richtig:

· Schauen Sie sich zunächst einmal um. Wenn die Einheimischen Fotos machen, ist das in Ordnung.

· Es ist besser, das Personal oder den Reiseleiter zu fragen.

· Fotografieren Sie mit Respekt – ohne aufdringlich zu sein oder die Betenden zu stören.

Was sonst noch wichtig zu wissen ist:

· Richte deine Füße niemals auf eine Buddha-Statue.Wenn Sie sitzen, knien Sie sich hin oder winkeln Sie die Beine zur Seite an.

· Fassen Sie nicht die Köpfe anderer Leute an, insbesondere nicht die von Kindern.In der buddhistischen Kultur gilt der Kopf als heiliger Teil des Körpers.

· Berühren Sie keine Mönche, insbesondere wenn Sie eine Frau sind.Frauen ist es verboten, Mönche zu berühren oder auch nur Gegenstände von Hand zu Hand weiterzugeben.

· Sprich nicht laut und lache nicht laut.Der Tempel strahlt eine Atmosphäre der Stille und Besinnung aus.

· Schalten Sie den Ton an Ihrem Telefon aus.Es ist besser, es ganz aufzuschieben und den Moment zu genießen.

Wie man Respekt empfindet, nicht nur „anschaut“ wird

Äußerliche Umgangsformen sind wichtig. Noch wichtiger ist jedoch die innere Haltung. Thailänder spüren, ob man „nur ein Foto macht“ oder ob man den Raum wirklich respektiert.

Versuchen:

· Sprechen Sie 5-10 Minuten lang nicht im Saal. Beobachten Sie einfach.

· Setz dich mit dem Rücken an die Wand und beobachte, was passiert.

· Lauschen Sie den Geräuschen: dem Läuten der Glocken, dem Wind, den Schritten – auch das gehört zur Tempelatmosphäre.

· Bringe eine Opfergabe dar: Lege eine Blume hinein, kaufe Räucherstäbchen oder hinterlasse 20 Baht in der Box. Auch wenn du kein Buddhist bist, ist es ein Akt des Respekts.

Ein Tempel in Thailand ist nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen seiner inneren Stille einen Besuch wert. Diese einfachen Regeln genügen, um zu zeigen, dass Sie nicht nur Tourist sind, sondern jemand, der innehalten, die Schuhe ausziehen, die Schultern bedecken und für einen Moment Teil einer Welt werden kann, die in einem anderen Rhythmus lebt.

Und wenn Sie eines Tages in einem Tempel verstummen, nicht weil Sie müssen, sondern weil Sie nicht reden wollen, dann haben Sie das wahre Thailand bereits berührt.

Kapitel 4. Umgangsformen und Fehler von Touristen

4.1 Was man nicht tun sollte – und warum

- Über Kopf, Beine und laute Streitereien


– Einfache Sätze, die Sie vor Peinlichkeiten bewahren

Für Thailänder ist Höflichkeit kein Ritual, sondern eine Lebenseinstellung. Ihr Lächeln ist keine bloße Geste, sondern ein Weg zu einem stressfreien Leben. In einer Gesellschaft, in der Respekt, Sanftmut und das Vermeiden von Ärger großgeschrieben werden, ruft Unhöflichkeit oder unangemessenes Verhalten von Touristen weniger Ärger hervor als vielmehr...Scham— sowohl für ihn als auch für das Land, das er nicht verstand.

Die gute Nachricht: Thailänder sind sehr geduldig. Sie weisen selten direkt auf Fehler hin, sind aber dankbar, wenn man sie vermeidet. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Dinge, die jeder Reisende wissen und beachten sollte.

Über den Kopf – heilig und unantastbar

In der thailändischen KulturDer Kopf ist der heiligste Teil des Körpers, ein Symbol für Weisheit, Persönlichkeit und Respekt.

Was Sie nicht tun sollten:

· Berühren Sie nicht die Köpfe anderer Menschen, auch nicht im Scherz oder in liebevoller Absicht – insbesondere nicht die von Kindern.

· Berühren Sie niemals den Kopf eines Thailänders, auch nicht versehentlich. Sollten Sie es doch tun, entschuldigen Sie sich mit einem Wai.

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